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Elite/U23: Bosch bei Kirschblütenrennen/Wels 160km in der Spitze _ bei Berg & Sprintwertungen ganz vorne!

April 8, 2019

Beim gestrigen Kirschblütenrennen in Wels, dem ältesten Radrennen Österreichs 58. Austragung, konnte unser Imster Bosch Manuel erneut glänzen und schaffte den Sprung in die Spitzengruppe. Zusammen mit Trettwer (Maloja Pushbikers) und Konczer (Arbö Denzel Cliff) fuhr Bosch 160km an der Spitze, gewann die letzte Bergwertung und zwei Sprintwertungen und wurde erst etwa 8km vor dem Ziel gestellt! Am Ende war es Schößwendter, der nach Missverständnis, im Massensprint auf Platz 24. fuhr. 

 

"Wir waren taktisch heute perfekt eingestellt und jeder von uns hatte einen Plan, den er verfolgte und abarbeitete. Meiner war es, am Anstieg zur ersten Bergwertung am Mistelbacherberg eine Attacke zu lancieren die richtig weh tut, um so in Spitzengruppe zu kommen. Diese Attacke war auch dringend notwendig, da sich in der Abfahrt zuvor, Trettwer und Konczer bereits vom Feld lösen konnten. Am Anstieg konnte ich mit meinem Vorstoß, dass Loch dann aber noch schließen. Perfekt für unser Team!", so Bosch der noch einmal betont, wie wichtig eine Plan sei!

 

Bitter für die Spitzengruppe war mit Sicherheit, dass die beiden oberösterreichischen Top-Teams Felbermayr Simplon Wels und Hrinkow Advarics Cycleang keinen Fahrer in der Spitze hatten. Und so waren es hinten immer wieder diese, die von Runde zu Runde das Rennen hart gestalteten. 

 

Bereits in Runde 2 war es Felbermayr die über die Scharte einen Angriff auf dem Mistelbacherberg vorbereiteten. Unsere Jungs waren auf eine genau solche Aktion vorbereitet! Aufgrund einer Top-Position hinter Felbermayr Wels, geschlossen als Mannschaft, schaffte es die Mannschaft aus Wels zwar eine Selektion herbei zu führen, in Form einer Verfolgergruppe mit den größten Namen des Rennens, doch unsere Jungs waren sofort auf der Stelle und schafften es die Gruppe wieder zu neutralisieren!
"Vor allem unsere Maschine Wurm Philipp trug einen Riesen Beitrag dazu, das Loch wieder zu schließen. Denn er war es, der bei allen Konterattacken nachsetzte bzw. das Tempo im Feld hoch hielt!", analysiert der immer aktive Weerberger Sprenger Michael.

 

 

In der entscheidenden letzten großen Runde, dann die prophezeite erneute Attacke der Top-Teams! "Auch auf diese Situation waren wir perfekt eingestellt und hatten diese am Vorabend und vor dem Rennen noch einmal mit allen Fahrern visualisiert! Von langer Hand planten wir, uns eine geschlossen Team-Formation, ganz vorne im Feld, zu erarbeiten. Eingangs in die letzte Runde waren es die blau-weißen Trikots, die sich unmittelbar hinter dem Felbermayr Simplon Wels Zug einreihten!", zeigte sich DS Hödlmoser nach dem Rennen begeistert! 
"Uns fehlt einzig noch etwas das Durchsetzungsvermögen und das Vertrauen in die eigene Leistung, denn bei der Schlüsselstelle in die Scharte hinein, wurden wir von Topforex, Hrinkow und dem Team Adria überrollt und verloren diese Top-Position.", so Hödlmoser.

 
Am letzten Mistelbacherberg-Anstieg, dann die erneute Auflösung. Reiter schaffte den Sprung nach ganz vorne, Sprenger, Thanner, Schößwendter in einer etwa 20 Mann Gruppe gleich dahinter, der wieder genesen Stoiber, Hirschbichler und Wurm in einer 20 Mann Gruppe dahinter. 

Sprenger, Thanner und Schößwendter reagierten sofort und schlossen das Loch nach vorne! Somit hatten wir noch 4 Mann im Hauptfeld und Bosch noch immer an der Spitze!

 
Erst etwa 8km vor dem Ziel gelang es dem Hauptfeld, die verbliebenen Spitzenfahrer Bosch und Trettwer einzuholen. Bosch holte sich in der Zwischenzeit die letzte der 4 Bergwertungen und 2 Sprintwertungen. 

Hinten dann ein fataler Fehler der uns das angestrebte Top-Ten Resultat verwehrte. Road-Captain Reiter, für den der Sprint vorbereitet hätte werden sollen, verzählte sich in den Finalrunden und dachte es wäre noch eine Runde bis ins Ziel. 
"Aufgrund dieser Fehlentscheidung, kommunizierte ich auch mit meinen Teamkollegen falsch, wir redeten quasi aneinander vorbei. Somit hielten ich und sie nicht so wie geplant in den Sprint hinein.", so der am Boden zerstörte Reiter. 

 
"Kann passieren, auch ich war schon in Situation wo ich falsche Entscheidungen getroffen habe. Zwar etwas schade, da ich mich noch stark fühlte und mit Dani am Hinterrad gerne aufgezeigt hätte, aber ich denke wir bekommen heuer noch viele Chancen!", so der ebenfalls Sprintstarke Schößwendter. 

 

Ergebnisse: 

www.computerauswertung.at


Nächste Einsätze: 
Samstag, 13.4. Allgäuer Straßenpreis (Ger)
Sonntag, 14.4. Burggener Straßenpreis (Ger)

 

 

 

Fotos: Ekaterina Skidanenko
Foto Fahrerfeld: Reinhard Eisenbauer
 

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